Lehrer

Interview mit der Schulsozialarbeiterin Frau Karoline Schulz

Guten Tag Frau Schulz. Beginnen wir mit der Frage, die sich wohl die meisten stellen. Wer kann bzw. darf denn so zu Ihnen kommen?

Frau Schulz:      Natürlich darf jeder zu mir kommen. Das heißt, du kannst auch zu mir kommen, wenn du keine „direkten“ Probleme hast, sondern auch, um einfach mal mit jemandem zu reden. Ich gebe zum Beispiel auch Tipps zur Klassengemeinschaft, schlichte Streit, höre zu, wenn du dich ungerecht behandelt fühlst und Probleme mit Lehrern, Mitschülern oder Eltern hast, oder wenn du Fragen und Zweifel zum Thema Berufswahl hast. Wenn es um etwas geht, wofür du außerschulische Hilfe brauchst, suche ich mit dir oder kontaktiere diese unter Umständen auch.

Wie ist das, kommen eher Jüngere oder Ältere Schüler zu Ihnen?

Frau Schulz: Schwer zu sagen. Was aber auffällt, ist, dass Jüngere einfacher beziehungsweise offener sind und auf mich zukommen, während die Älteren Schüler, so ab der achten Klasse, viel vorsichtiger sind. Ich denke, das liegt daran, dass sie Angst vor dem Gerede der anderen haben.

Was haben Sie studiert und warum haben Sie es getan?

Frau Schulz: Ich habe den Diplomstudiengang Sozialpädagogik absolviert und habe mich dann auf die Jugendarbeit konzentriert. Ich wollte einfach etwas mit Menschen machen, ich will ihnen helfen und sie unterstützen. Deswegen gefällt mir die Jugendarbeit so gut.

Was sind Ihre Wünsche an uns als Schüler, und auch an die Lehrer des OHG’s?

Frau Schulz: Ich wünsche mir, dass die Schüler es nicht als Bestrafung ansehen, wenn der Lehrer sie darauf hinweist, dass sie mal zu mir kommen sollen oder können. Ich fände es schön, wenn man bestehende Probleme und Konflikte wirklich ansprechen würde und offener wäre, was einen Termin bei mir angeht. Das wird ja alles vertraulich behandelt, und ich werde es keinem weitererzählen, wenn man mir ein Geheimnis erzählt. Die einzige Ausnahme ist, wenn es sich um etwas strafrechtliches handelt, aber allgemein ist es so, dass ich nicht ganz so schnell handeln muss, man kann also ruhig nach einer Lösung suchen.

Das klingt doch gut. Sind Sie noch anderweitig berufstätig oder sind Sie nur am OHG angestellt?

Frau Schulz: Ich bin am OHG als Schulsozialarbeiterin und bei der Caritas angestelllt. Außerdem mache ich Hausbesuche.

Angenommen, ich möchte nach dem Lesen dieses Interviews einen Termin mit Ihnen machen. Wie kann ich Sie kontaktieren?

Frau Schulz: Man kann in der Pause bei mir ins Büro schauen, das ist neben dem Lehrerzimmer links. Wenn man das aber nicht möchte, kann man mir auch eine E-Mail schreiben und dann einen Termin vereinbaren. Sie lautet: schulz.k@ohg-furtwangen.de

Vielen Dank, Frau Schulz,, dass Sie sich die Zeit genommen haben, mit uns zu sprechen. Wir hoffen, wir haben den Schülern nun einen besseren Einblick darüber  verschafft, an wen sie sich wenden können, wenn Ihnen etwas auf dem Herzen liegt.

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